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Das Bauernmuseum Lanzenkirchen

Adresse: Hauptstraße 5, 2821 Lanzenkirchen,
Telefon und Fax: 02627 / 45417
Email: info@bauernmuseum-lanzenkirchen.at
Homepage: www.bauernmuseum-lanzenkirchen.at
Öffnungszeiten:
Freitag 14.00 - 18.00 Uhr, Samstag, Sonntag 8.00 - 18.00 Uhr
Gruppen jederzeit gegen Voranmeldung
Eintritt: Freie Spenden
Troadkasten
Der Troadkasten

Geschichte des Bauernmuseums


Der Weg vom Hobby zur Ausstellung

Der Eigentümer des Bauernmuseums Klaus Haberler begann um 1970, sich für einzelne Gegenstände aus dem bäuerlichen und handwerklichen Leben früherer Generationen zu interessieren. Er sammelte alte Geräte, die nicht mehr verwendet wurden von Bauern aus der Gemeinde Lanzenkirchen, aus Dörfern des Steinfeldes und der Buckligen Welt und restaurierte diese, um sie der Nachwelt zu erhalten. Im Laufe der Zeit kam immer mehr zusammen und Klaus Haberler adaptierte einen ehemaligen Rinderstall als Unterbringungsort für Maschinen zur Feldarbeit, Küchengeräte und Werkzeuge. 1979 wurde eine Most – Steinpresse (1732) unter einem dafür errichteten Flugdach aufgestellt. In dieser Phase wuchs der Entschluss, die Sammlung der Öffentlichkeit zu zeigen.

1981 Öffnung des Bauernmuseums

Mit damals circa 600 Ausstellungsstücken konnte sich der Besucher einen Einblick in die bäuerliche und handwerkliche Arbeitswelt verschaffen. Die Unterbringungsmöglichkeiten waren bald erschöpft. So wurde 1988 auf Anregung der Kulturabteilung der NÖ Landesregierung ein Museumsverein gegründet, dessen Ziel es war und ist, die Erhaltung und Förderung der Kulturgüter zu unterstützen. Noch im selben Jahr wurde der alte Troadkasten aus der Buckligen Welt erworben. Dieser zweistöckige Blockbau diente der Getreide- und Vorratslagerung. Er ist ein eindrucksvolles Beispiel für die durch Jahrhunderte aus der Erfahrung der bäuerlichen Menschen entwickelte, stets material- und funktionsgerechte Bauweise. 1990 wurde ein großes Flugdach errichtet und der ehemalige Rinderstall generalsaniert und für das Museum zweckgerechter gestaltet. 1992 konnten zwei weitere Räume mit Museumsgegenständen eingerichtet werden. 4 Jahre später wurde das gesamte Obergeschoß des alten Wohnhauses für den Museumsbetrieb adaptiert. 1998 wurde die Ausstellungsfläche um zwei weitere Räume vergrößert. Seit der Öffnung des Bauernmuseums konnten die Sammlungsschwerpunkte stets erweitert werden, wobei besonders der heimatgeschichtliche Aspekt (z.B. Gefangenenkette aus der Türkenzeit, alte Meßbücher / 1651, Ansichtskarten,...) verstärkt berücksichtigt wurde. Der Museumsbesucher wird über 18 Handwerksberufe informiert. Weiters sind das Feuerwehrauto der Freiwilligen Feuerwehr Frohsdorf (1959), zwei Oldtimer (1959 und 1961), ein Motorrad Puch S4 (1934), ein Traktor (1936), ein Petroleummotor, diverse Elektromotoren, alte Radios und andere technische Geräte wie die Turmuhr der Pfarrkirche im Museum untergebracht.

Mehr als 4000 Ausstellungsgegenstände

Das Bauernmuseum Lanzenkirchen, das seit vielen Jahren im österreichischen Museumsführer und in anderen Fachbüchern erwähnt wird, bietet mit mehr als 4000 Exponaten einen vielfältigen und interessanten Einblick in das Leben von einst. Fernsehen, Radio, Zeitungen berichteten über die Sammlung und wiesen vor allem auf die Reichhaltigkeit und den hohen Informationsgrad hin.Das Museum wird vom Eigentümer Klaus Haberler und seiner Familie betreut. Dies geschieht mit dem Ziel, das bestimmt jedes derartige Museum hat, alte Kulturgüter zu erhalten und die Lebensweise einer längst vergessenen Zeit zu dokumentieren.

Mehr Info auf der eigenen Homepage: www.bauernmuseum-lanzenkirchen.at


Besuchen Sie das Bauernmuseum Lanzenkirchen!


Erstellt am 19. 11. 1999  von Daniel Preineder
geändert von Alois Rasinger
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